

Biographie
Marco Bertazzoni
Lugano – Schweizer
Als leidenschaftlicher Abenteuerreisender und Fotosafari-Fan hat er immer versucht, diese beiden großen Leidenschaften zu verbinden. Er begann seine Karriere als Fotograf im Alter von 12 Jahren und Landschaften und Wildtiere sind seine beiden Stärken, dicht gefolgt von Makro und Architektur. Zahlreiche Fotoreisen, wie etwa die drei Reisen zum „Horseshoe Bend“ in Utah, um den klassischen Sonnenuntergang (leider immer wolkenlos) einzufangen, oder die in Afrika nach Namibia, haben ihn tief in seiner Seele geprägt und bleiben für immer in seinem Herzen.
Das Projekt
Die Wüste und ihre Geschichten.
Die wunderschöne Einsamkeit der Wüste nenne ich den Klang der Stille. Die Weite des Horizonts vermittelt ein Gefühl der Unendlichkeit, in dem das Licht und die Farben tagsüber und insbesondere nachts durch die Reinheit des Ortes verstärkt werden. Das Fotografieren in einer Wüstenumgebung erzeugt diese wunderbare Qual der zeitlichen und räumlichen Desorientierung: Es ist genau dieses Gefühl der Unendlichkeit, das ich an dieser Art von Aufnahmen liebe. Bei meinen verschiedenen Exkursionen durch die Wüsten fiel mir auf, dass an ein und demselben Ort Licht und Schatten nie gleich sind, sondern sich von Zeit zu Zeit ändern, fast so, als wolle man das Bewusstsein unterstreichen, sich stets in einer Umgebung zu befinden, die mit nichts vergleichbar ist.
